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Unser Flug startet am 04. Dezember 2017 in Stuttgart. Nach einem Zwischenstop in Frankfurt fliegen wir nach Denver. Von dort erreichen wir noch am gleichen Tag San Diego, den Ausgangspunkt unserer Fahrt ins unbekannte Mexiko.


Wir werden versuchen, über den Verlauf der Reise so aktuell wie möglich, mit Bildern und Textbeiträgen zu berichten. Wir wissen ja nicht, wie häufig wir WLAN zur Verfügung haben werden.


Hier eine Übersichtsaufnahme von Mexiko mit der Halbinsel Baja California, westlich des mexikanischen Festlandes. Die Halbinsel erstreckt sich über eine Länge von ca. 1500 km von der US-amerikanischen  Grenze (Kalifornien) südlich von San Diego bis Cabo San Lucas ganz im Süden der Halbinsel.
Von La Paz aus werden wir im Februar den Heimflug antreten.




Wir sind startklar: Räder und Ausrüstung sind flugtüchtig verpackt. Es kann losgehen!


Die Anreise lief nicht nach Plan: wir sind mit über vier Stunden Verspätung in Frankfurt gestartet und durften auf Lufthansakosten eine Hotelübernachtung in Denver einlegen. Das war mit unserem ganzen Gepäck ins Hotel nehmen und am nächsten Morgen wieder aufgeben nicht ganz stressfrei.
Wir haben viele hilfsbereite Menschen getroffen. Eine Dusche, ein bequemes Bett und ein ordentliches Frühstück, sogar um 5 Uhr früh, tun einfach gut. Wir freuen uns über die Vorteile der Verspätung. Die zwei Stunden Flug von Denver nach San Diego genießen wir bei guter Sicht. Schneeberge wechseln mit grau-braunen Formationen, erst spät sind schachbrettartig angelegte Felder zu entdecken. Kurz vor San Diego einzelne Ansiedlungen und dann tauchen wir ein in California blue, mit einer Melodie, die uns nicht mehr aus dem Kopf geht.
Zu Hause ist der Himmel auch blau - aber es liegt Schnee.

Bei angenehmen Mittagstemperaturen um 25 ° fahren wir mit armlos Trikots in die Stadt. Breite Straßen, wenig Verkehr, eine Fahrradspur. Wir hatten ganz vergessen, wie entspannt man hier unterwegs ist.





Unterwegs bei herrlichen "Wintertemperaturen" ohne Gepäck in San Diego, der "finest City of US-Amerika"



Unser Motel 6 liegt direkt in der Anflugschneise zum nahe gelegenen Airport. In den Hauptflugzeiten fliegen die Maschinen  der verschiedenen Airlines im Abstand von wenigen Minuten knapp über unser Motel hinweg. Auch eine Maschine der DHL war dabei.

20171209
Bei herrlichem Wetter und Temperaturen bis 29 ° absolvieren wir die erste Etappe. Da wir nicht durch die als unsicher geltende Millionenstadt  Tijuana fahren wollten, machen wir eine Schleife in die Berge, um bei Tecate die Grenze nach Mexiko zu passieren. Etwa auf der Hälfte der Strecke können wir in einem angenehmen Hotel die Nacht verbringen. Wir wissen, dass es dann richtig zur Sache geht, denn etwa 1000 Höhenmeter warten auf uns.
Da es hier um 16:30 Uhr schon dunkel wird, müssen wir rechtzeitig auf die Räder, um genügend Zeit für die zweite Etappe zu haben.


Voll beladen starten wir in San Diego unsere Fahrt in Richtung Tecate/ Mexiko. An einem Yachthafen nutzen wir den geschmückten Weihnachtsbaum zu einem Erinnerungsfoto.


So sehen die Wettervorhersagen für das südliche Kalifornien aus. Das Wetterphänomen Santa Ana, verbunden mit heissen Winden machen nicht nur uns zu schaffen: Die Flächenbrände nördlich von San Diego vernichten viele Häuser.


Von Chula Vista nach Tecate / Mexiko
Radrennfahrer in Zweier-, Fünfer- oder auch 15er Gruppen sind am Sonntag unterwegs. Die meisten haben  ihre Tour so gewählt, dass sie gegen Mittag mit starkem Rückenwind nach Hause kurbeln. Sie kommen uns entgegen!
Unser Tagesziel liegt östlich und auf 500 m Meereshöhe. Da hilft nur: früh losfahren und keine langen Pausen einlegen. Dennoch leisten wir Pannenhilfe, obwohl die Pumpe ganz unter in der Anhängertasche verstaut ist.
An der Grenze zu Mexiko wird es schon dunkel. (In dieser Region wird es jetzt im Dezember schon ab 16:30 Uhr dunkel) Bis wir unseren Stempel haben und die 60 Dollar Gebühr bezahlt haben, ist es sogar richtig finster. Wir finden nach einigem Suchen das zum Glück vorbestellte Hotel und müssen noch eine Rampe hoch schieben und wohnen quasi direkt an der Grenze.

Nach über 800 Hm und bis 11 % Steigung bei ständigem starken Gegenwind, gönnen wir uns einen Pausentag.




Die beiden Radler hatten zwar einen Ersatzschlauch dabei, aber das allein reicht nicht, wenn die Pumpe nicht funktioniert.


Eine wirklich steinige Umgebung


Diese Post-, Kleinladen-, Restaurant und sonst noch allles Stelle kam genau zu richtigen Zeit, um etwas zu essen, zu trinken und einfach um auszuruhen.


In Tecate richten wir uns auf Mexiko ein. Mexikanische Pesos besorgen, schauen was es so zum Einkaufen gibt und die nächsten Tage planen.


Die Autokennzeichen für Baja California (Mexiko) sind zum Verwechseln ähnlich mit denen in Kalifornien (USA)


Direkt hinter unserem Hotel verläuft die Grenze zu den USA, die schon jetzt durch einen hohen befestigten Zaun abgesichert ist.

20171213

Von Tecate nach Vale Guadelupe

Wir wussten, dass es ein schwerer Fahrtag werden würde. Deshalb wollten wir nach ca. 55 km Station machen. Nach Google sollte hier eine Posada bzw. Cabanas kommen. Wir hatten schon viele Höhenmeter hinter uns, als wir da ankamen. Aber denkste: Abseits der Straße lagen zwar ein paar Behausungen - aber die Zufahrt war mit einem Tor verschlossen. So blieb uns, obwohl es schon fast 15 Uhr war, nichts anderes übrig, als weiter zu fahren in Richtung Ensenada. Es kam noch ein langer und steiler Anstieg bis 11 % und der sehr starke trockene heisse Gegenwind machte uns zusätzlkich zu schaffen. Es war uns klar, dass wir nicht mehr mit Tageslicht in Guadelupe ankommen. Ab 16:30 Uhr wird es ja schon dunkel.

Mit unserer guten Lichtanlage war es dann auch kein Problem, auf der Ruta 3, die durchweg eine sehr gute Qualität mit breiten Fahrbahnrand hat, ein Zufallshotel anzufahren. Am Ende zeigten unsere Tachos 78 km, 910 Höhenmeter und eine reine Fahrzeit von über 6 Stunden an. Bei der Hitze, dem starken Gegenwind kein Wunder, dass wir völlig platt waren.


Weiter geht die Fahrt auf der Ruta 3 in Richtung Ensenada


Ein Blick zurück auf die Grenzstadt Tecate


Hitze, Wind und anhaltende Trockenheit haben ganze Arbeit geleistet: alles ist kahl und grau/braun.



Schon von Weitem sehen wir den aufsteigenden Rauch eines großen Flächenbrandes.


Und so sieht die Rauchsäule von der östlichen Seite aus gesehen aus.



In angenehmer Umgebung können wir uns ausruhen

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